Frankfurt am Main

 

Hier habe ich meine Ausbildung gemacht und bin zur Berufsschule gegangen!!!

 

Frankfurt ist seit 1875 Großstadt und hat mehr als 100.000 Einwohner. Die engere Stadtregion hat 1,8 Millionen Einwohnern  und die gesamte Frankfurter Rhein-Main Region zählt  mit 5 Millionen Einwohnern zur zweitgrößten Metropolregion.

 

Das Wappen von Frankfurt:

 

Es ist Rot und zeigt einen golden gekrönten silbernen Adler. Der Adler soll den ehemaligen Status der freien Reichstadt symbolisieren.

 

Die Geschichte:

 

Am 22. 02. 794 wurde Frankfurt das erste Mal in einer Urkunde Karls des Großen für das Regensburger Kloster St. Emmeram erwähnt.  

 

In dem Dokument heißt es auf Latein:  „...actum super fluvium Moin in loco nuncupante Franconofurd“ (Übersetzt: „gegeben (ausgestellt) am Flusse Main in einem Orte, genannt Frankfurt.“)

 

Nachgewiesen ist allerdings schon eine Besiedelung des Domhügels in der Jungsteinzeit. Es entstand an dieser Stelle in der folgenden Zeit ein römisches Militärslager und in der merowingischer Zeit ein fränkischer Königshof. 843 wurde Frankfurt zeitweise die wichtigste Pfalz der Ostfranken. Frankfurt wurde 1220 zur freien Reichsstadt.

 

Seit 1147 haben in Frankfurt die meisten Königswahlen stattgefunden und ab 1562 wurden in Frankfurt ebenfalls Kaiser gekrönt. Der letzte gekrönte Kaiser war 1792 der Habsburger Franz II.  

 

Mit dem Ende des Alten Reichs Viel Frankfurt 1806 unter die Herrschaft von Fürst Karl Theodor von Dalberg.  Der Fürst machte das Reich in einem Rheinbund mit seinen Fürstentümern Regensburg und Aschaffenburg  zu einem selbstständigen Staat. 

 

1810 übergab Dalberg Regensburg an Bayern und wurde mit den Gebieten Hanau und Fulda entschädigt. Er bildete somit ein Territorialkomplex aus Hanau, Fulda, Frankfurt und Aschaffenburg. Es war von 1810 bis 1813 das kurzlebige Großherzogtum Frankfurt.

 

Am 14.12.1813 wurde Frankfurt nach dem Zusammenbruch des napoleonischen Systems den siegreichen Alliierten einer provisorischen Verwaltung unter der Leitung von Carl Willhelm Freiherr von Günderrode unterstellt.

 

Das Königreich Bayern plante auf dem Wiener Kongress eine gewaltsame Aneignung Frankfurts, doch am 08.06.1815 beschloss der Kongress die Wiederherstellung und das Frankfurt eine freie Stadt innerhalb des Deutschen Bundes wird.  Somit war die Stadt neben Hamburg, Bremen und Lübeck einer der 4 freien Städte, die ihre traditionelle Stadtfreiheit bis in die Moderne Zeit halten konnte. Der Deutsche Bundestag ließ sich in Frankfurt nieder. 1848 kam es in den deutschen Saaten zur Märzrevolution.

 

Frankfurt blieb 1866 im Deutsch-Österreichischen Krieg bundestreu. Die Stadt wurde am 18.07.1866 von der preußischen Rheinarmee besetzt und Preußen annektiert am 02.10.1866 die Stadt, die damit ihren Status als freie und unabhängige Stadt verlor. Frankfurt wurde dem Regierungsbezirk Wiesbaden zugeordnet. 1871 wurde als versöhnendes Symbol in Frankfurt der Deutsch-Französische Krieg mit dem Frankfurter Frieden offiziell beendet.

 

Die Eingliederung in die Stadt Wiesbaden war für Frankfurt ein großer Vorteil, denn die Stadt entwickelte sich zu einem Industriezentrum und deren Bevölkerungswachstum stieg rasch. Frankfurt schloss in den nächsten Jahrzehnten zahlreiche Orte mit ein und verdoppelte somit seine Fläche gegenüber dem Jahr 1866. Anfang des 20. Jahrhunderts war Frankfurt somit sogar für kurze Zeit die flächen größte Stadt Deutschlands.

 

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden 9000 Juden aus Frankfurt weggebracht. Fast die komplette Alt- und Innenstadt wurde im 2. Weltkrieg gezielt von den alliierten Luftangriffen zerstört. Die amerikanische Besatzung richtete sich nach Kriegsende in der Stadt ihr Hauptsitz ein und anschließend wurde Frankfurt zum Verwaltungssitz der Trizone (amerikanische,- britische- und französische Besatzungszonen).

 

Frankfurt unterlag nur Knapp die Wahl zur Bundeshauptstadt, die Wahl gewann Konrad Adenauers Favoritenstadt Bonn. Das Parlamentgebäude wurde schon gebaut, in ihm jetzt der hessische Rundfunk stationiert ist. Die Stadt entwickelte sich in der Nachkriegszeit erneut zu einer Metropole und wurde 1999 sitz der Europäischen Zentralbank.

 

Eine berühmte Persönlichkeit ist Johann Wolfgang Goethe, er wurde in Frankfurt geboren.

 

Frankfurt hat auch Stadtpartner:           seit 1960 ist Lyon, Frankreich  Partner,

                                                           seit 1966 ist Birmingham, England Partner,

                                                           seit 1971 ist Mailand, Italien Partner,

                                                           seit 1988 ist Guangzhou, Volksrepublik China Partner,

                                                           seit 1990 ist Budapest, Ungarn Partner,

                                                           seit 1990 ist Prag, Tschechien Partner,

                                                           seit 1991 ist Granada, Nicaragua Partner und

                                                           seit 1991 ist Krakau, Polen Partner

 

Sehenswürdigkeiten:     Die drei der wichtigsten liegen sehr nahe zusammen in der Altstadt:

                                   Kaiserdom, Paulskirche und Römerberg.

 

Kaiserdom:                Der katholische Dom St. Bartholomäus mit seinem spätgotischen

Westturm war von den deutschen Kaisern die Wahl- und Krönungsstätte.  Der Königsweg führte vom Dom zum Römer, zum Festbankett im Rathaus. Vor dem Dom befindet sich der Historische Garten mit seinen römisch katholischen Ausgrabungen.

 

Paulskirche:               Die Kirche wurde von 1789 bis 1833 erbaut und diente 1944 als

evangelische Hauptkirche Frankfurts. 1848/49 tage in dem klassischen Rundbau die Nationalversammlung. 

 

Römerberg:               Er ist in der Altstadt der Zentrale Platz und auf im steht der Römer

(Rathaus) aus dem 14. Jahrhundert, außerdem stehen dort noch die frühgotische alte Nikolauskirche und die rekonstruierte Häuserzeile auf der Ostseite des Platzes.

 

Liebfrauenberg:        Hier befindet sich die im 14. Jahrhundert erbaute Liebfrauenkirche,

                                               der von 1770 erbaute Liebfrauenbrunnen und das 1775 erbaute

                                               Haus „Zum Paradies/Grimmvogel“. Es ist eines der wenig erhaltenen

Barockhäuser Frankfurts.

 

Kleinmarkthalle:       Sie ist das kulinarische Zentrum der Stadt und wurde 1954 neu erbaut,

                                   da sie zuvor 1944 durch den Krieg zerstört wurde. Der Markt hat über

150 Marktstände, diese bieten an jedem Werktag alle Arten von

Lebensmittel an.

 

 

   

 

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